LANDING

LAND-Innovationen Gemeinsam machen

Innovative und nachhaltige Landnutzung sind mitentscheidend dafür, wie die globalen Zukunftsfragen in strukturschwachen, ländlichen Regionen beantwortet werden. So können beispielsweise solidarische Landwirtschaften, Agroforstsysteme, Bürgerenergiegenossenschaften, Kulturlandschaftsmanager:innen, Landschaftsräte oder genossenschaftlicher Bodenerwerb neue kreative Wege zur sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung einer Region aufzeigen und gleichzeitig diese in ihrer Entwicklung befördern. Um neuen Wege zu gehen, bedarf es von den Akteuren ein besonderes Maß an Kreativität und Motivation, das Zusammenwirken regionaler Akteurskonstellationen und neue ökonomische, rechtliche und gemeinschaftliche Organisations- und Finanzierungsmodelle.

Das Forschungsvorhaben LAND-Innovationen Gemeinsam machen – kurz LANDING – nimmt in zweifacher Hinsicht neue Perspektiven auf das Innovationsfeld ”Land” ein. Zum einen mit dem Fokus auf soziale Innovationen in der Landnutzung und zum anderen auf die Etablierung und Diffusion dieser in einer Region und die Voraussetzungen zur Entstehung regionaler Innovationsökosysteme. Es sollen neue Entwicklungsspielräume erkundet und sondiert werden, wie soziale Innovationen zur Entstehung regionaler Innovationsökosysteme beitragen können.

Ausgehend von der Frage, was konkrete Ideen, Rahmenbedingungen und Werkzeuge sind, die es ermöglichen, dass Regionen Landschaft und Landnutzung als eine Entwicklungsressource einsetzen, sollen mit LANDING die Bedingungen, Hemmnisse und begünstigenden Faktoren innerhalb dieses Prozesses untersucht und konkrete Handlungsoptionen erarbeitet werden.

Laufzeit

09/2022 bis 08/2025

Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung